Film: „TÖCHTER DES AUFBRUCHS – LEBENSWEGE VON MIGRANTINNEN“

Im Rahmen der Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Flüchtlingsrat Wiesbaden, der Murnau-Stiftung Wiesbaden, der Mauritius-Mediathek und Soroptimist International Wiesbaden laden wir Sie herzlich ein Titelbild

Film: „TÖCHTER DES AUFBRUCHS – LEBENSWEGE VON MIGRANTINNEN“ 

Regie: Uli Bez, DE 2014, 80 min, DVD, DF, FSK: ab 0

Untermalt von der Münchner Szenemusikerin Elbow erzählen fünfzehn Frauen aus unterschiedlichen Nationen ihre Einwanderungsgeschichte: Die klassischen Gastarbeiterinnen aus den 1960er Jahren sowie politische Flüchtlinge als auch die inzwischen ebenfalls erwachsenen jungen Frauen aus der 2. und 3. Generation. Ihr Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten, beflügelt von der Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Die Frauen verhehlen nicht, dass die Migration, beispielsweise durch die Trennung von ihren Familien, auch bleibenden Schmerz hinterlässt. Doch es sind vor allem Erfolgsgeschichten, die das Zerrbild von den angeblich „schwer Intergrierbaren“ zurechtrücken, das in Deutschland noch heute weit verbreitet ist.

Pressestimmen:

„Regisseurin Uli Bez ist ein eindringlicher Film gelungen.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Nicht die Schwere dominiert in diesem Film, sondern die Lebendigkeit, die Energie und die Lebensfreude der Frauen. Mit Beharrlichkeit und Humor bauten und bauen sie die Brücken zwischen den Kulturen, für sich und ihre Familien.“ (Hohenzollersche Zeitung)

„Uli Bez fängt diese Geschichten mit großer Leichtigkeit ein und verbindet sie zu einem eindrücklichen Kaleidoskop.“ (Schwäbisches Tagblatt)

Die Regisseurin Ulrike Bez und Protagonistin Stavroula Kling sind anwesend.

Mittwoch, 06.Juli 2016 um 20:15 Uhr
Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Der Filmabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.
Mehr zum Film finden Sie hier:
Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

Radiosendung am 09. 07. 2016: Mitmachen lohnt sich: Erfolge für Amnesty der letzten Jahre

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

 

In unserer Radiosendung am 9. Juli stellen wir die Arbeit einer unserer Wiesbadener Gruppen vor: Die Gruppe 1165 St. Bonifatius von Amnesty International in Wiesbaden.

 

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist das Schreiben von Appellen an die Regierenden. Wir fordern sie auf, die Menschenrechte einzuhalten, ungerechtfertigte politische Haft aufzuheben, den Verbleib von „Verschwundenen“ aufzuklären, Folter und Todesstrafe abzuschaffen oder Mord von Staats wegen zu beenden.

Foto: Privat

Foto: Privat

In der Radiosendung zeigen  wir, dass das Schreiben von Briefen erfolgreich ist: Menschenrechtsverteidiger aus Kuba wurden nach Appellen freigelassen. Ähnliche Fälle sind aus Syrien und Myanmar bekannt, für die sich die Gruppe 1165 besonders intensiv  einsetzte.

 


Am 09. Juli um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

 

 

Film: „Viacrucis Migrante“

In Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung laden wir Sie herzlich einDerZugistda©HaukeLorenz

Film: „Viacrucis Migrante“

Regie: Hauke Lorenz, D 2016, 61 min, DCP, OmU, FSK: k.A.

Dokumentation über Männer, Frauen und Kinder, die vor den existentiell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala fliehen. Der Film begleitet drei zentralamerikanische Migrant_innen auf einem Teilstück ihrer Flucht in den Norden – einer lebensgefährlichen Reise, auf der sie Risiken wie Entführung, Vergewaltigung und Überfällen ausgesetzt sind.

Auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben finden Sie Kraft, Glaube und Unterstützung in einer Herberge kurz hinter der südmexikanischen Grenze. Hier gibt es Menschen, die ihnen dabei helfen wollen, das Martyrium der mindestens 1.700 Kilometer langen Reise Richtung USA zu überstehen.

Die Migrantenherberge wird von dem Franziskanerorden betrieben. Doch auch an diesem sicheren Ort der katholischen Kirche kommen die Protagonisten nicht zur Ruhe. Sie treffen auf Leidensgenossen, die Abschiebungen, Überfälle, sexuelle Gewalt und Angriffe erlebt haben. Unter ihnen sind Frauen, Familien und Transgender-personen, die eher in Mexiko Asyl beantragen als die gefährliche Reise zu riskieren.

Nicht nur die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist lebensgefährlich, sondern auch eine Reise durch Mexiko in die USA kann tödlich enden. Der Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante–Kreuzweg der Migrant_innen“ von Hauke Lorenz gibt Menschen auf dem beschwerlichen Weg ins „Gelobte Land“ eine Stimme.

Der Regisseur Hauke Lorenz ist anwesend

Mittwoch, 29.Juni 2016 um 20:15 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  

Der Filmabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. .
Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

26. Juni „Tag gegen Folter“

Stop FolterAm Sonntag, den 26.06.2016,
am „TAG GEGEN FOLTER“ steht unsere amnesty Gruppe 1165, St. Bonifatius am Ende des 11 Uhr Gottesdienstes vor der Kirche.

Zwar haben 159 Länder die UN-Antifolterkonvention ratifiziert, dennoch hat Amnesty zwischen 2010 und 2015 in 141 Ländern Folter und Misshandlung dokumentiert. Folter findet hauptsächlich in nicht-rechtsstaatlich verfassten Staaten statt, unter anderem in vielen Ländern des Nahen Ostens und der arabischen Welt, etwa in Syrien, Libyen, Jemen, Saudi-Arabien, den Golfstaaten, Irak, Iran, Tunesien und Ägypten.

Die Bundespsychotherapeutenkammer schätzt aufgrund wissen­schaftlicher Studien, dass etwa die Hälfte der Asylsuchenden in Deutschland nach traumatischen Erlebnissen im Heimatland oder auf der Flucht eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und/oder eine Depression entwickelt. Auch die Hälfte aller geflüchteten Kinder ist nach den Schätzungen psychisch belastet. Doch nur 4 Prozent der erkrankten Flüchtlinge erhalten nach diesen Schätzungen Zugang zu einer Therapie.

Wir haben Kuchen gebacken und sammeln Spenden zugunsten des Amnesty-Zweckspendenprojektes „Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge“

Ausstellung: „ASYL IST MENSCHENRECHT“

In Kooperation mit der Mauritius Mediathek laden wir Sie herzlich ein: 

Plakat_Asyl-ist-Menschenrecht-AusstellungAusstellung: „Asyl ist Menschenrecht“

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz?

Darüber informiert die Ausstellung von Pro Asyl. Sie schildert die Lage in Kriegs-und Krisengebieten sowie in den Nachbarregionen und informiert über Fluchtursachen und Fluchtwege. Sie berichtet über die Situation an den EU-Außengrenzen sowie im Inneren Europas und Deutschlands.

„Überall auf der Welt fliehen Familien vor Gewalt. Die Zahlen sind gewaltig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass diese Menschen Mütter und Väter, Töchter und Söhne sind, Menschen wie Du und ich – bevor der Krieg sie zur Flucht gezwungen hat. Am Weltflüchtlingstag sollten sich alle daran erinnern, was uns verbindet: unsere gemeinsame Menschlichkeit.“                                            (António Guterres, Flüchtlingshochkommissar)

Zu sehen vom 21. Juni – 16.Juli 2016 während der Öffnungszeiten (Di – Fr von 10 – 18 Uhr und Sa von 10 – 14 Uhr) in der Mauritius-Mediathek, 
 Hochstättenstraße 6-10, 65183 Wiesbaden

Die Ausstellung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

Lesung mit Emmanuel Mbolela: „Mein Weg vom Kongo nach Europa“

In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Wiesbaden und der Hessischen Landeszentrale fürFoto Mbolela politische Bildung laden wir Sie herzlich ein:

Lesung mit Emmanuel Mbolela: „Mein Weg vom Kongo nach Europa“

Emmanuel Mbolela schreibt in seiner autobiographischen Erzählung über seine politische Aktivität im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet auf eindrückliche Weise von der Gewalt und Ausbeutung während der Flucht. Quer durch die Sahara gelangt er bis nach Marokko, wo er eine Organisation kongolesischer Flüchtlinge mitbegründet. Nach vier Jahren kann er in die Niederlande ausreisen, als neue Erfahrung erweisen sich dort die extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, denen vor allem migrantische Arbeitskräfte unterliegen. Eindrücklich schildert er in der Lesung auch die Fluchtgründe, -erfahrungen und -erlebnisse kongolesischer Frauen.

Im Zentrum der Demokratischen Republik Kongo geboren, studierte Emmanuel Mbolela in seiner Heimatstadt Ökonomie, musste jedoch nach kurzer Haft aus politischen Gründen 2002 das Land verlassen. Seit 2008 lebt er in den Niederlanden. Er ist Vortragender und antirassistischer Aktivist.

Der Übersetzer Dieter Alexander Behr lebt in Wien und arbeitet gemeinsam mit dem Autor im Netzwerk Afrique Europe Interact. Diese Organisation baut gerade vor den Toren der Festung Europa in Rabat (Marokko) ein Rasthaus für Migrantinnen und ihre Kinder auf.

Eintritt frei
Montag, 6.Juni 2016 19:00 Uhr
Bibliothek der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung,
Taunusstraße 4-6, 65183 Wiesbaden 

Mehr zur Lesung gibt es hier:.

Die Lesung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

goEast> 2016: Podiumsdiskussion: FREE OLEG SENTSOV

In Kooperation mit goEast > FESTIVAL DES MITTEL- UND OSTEUROPÄISCHEN FILMS laden wir Sie herzlich ein zu

Podiumsdiskussion: FREE OLEG SENTSOVFoto_Oleg Sentsov

Der ukrainische Filmemacher Oleg Sentsov, der 2012 mit seinem Debütfilm GAMER bei goEast zu Gast war, wurde im Mai 2014 auf der Krim verhaftet und im Februar 2016 in Moskau zu 20 Jahren Gefängnis wegen Planung terroristischer Handlungen verurteilt. Hintergrund der Verhaftung war Sentsovs politisches Engagement auf dem Euromaidan; die Gründe und Umstände seiner Verhaftung sowie seiner Verurteilung erscheinen höchst fragwürdig. Als Zeichen der Solidarität mit Sentsov und um auf die Situation politischer Gefangener in Russland aufmerksam zu machen, hat goEast die Menschenrechtsanwältin Svetlana Sidorkina (Moskau) eingeladen. Sie wird zur Menschenrechtslage und den Prozess gegen Sentsov Stellung nehmen. Daneben wird Vera Rogova, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) an der Diskussion teilnehmen. Sie beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Reformen unter den Bedingungen des politischen Systems in Russland. Moderation: Eberhard Nembach von hr-iNFO.

Freitag 22.04., 18:00 Uhr

Festivalzentrum, Friedrichstraße 22, 65185 Wiesbaden
Eintritt frei

Film: NAHER FERNER OSTEN / NEAR FAR EAST 

Doku, 2015, 70 Min., ukr, rus, cze, eng OmeU, DCP, Regie: Filip Remunda

Der tschechische Dokumentarfilmemacher Filip Remunda macht sich mit seinem Kamerateam auf in die Ukraine, ein Land, mit dem er in vielerlei Hinsicht verbunden ist. Die filmische Reise beginnt in Prag mit Tania aus Transkarpatien und dauert ein Jahr. Unterwegs treffen die Filmemacher ganz unterschiedliche Menschen: Tanias Familie in der Westukraine, Journalisten aus Luhansk und Dnipropetrovsk in Kiew, aber auch Lehrerinnen und Fabrik-arbeiter im Donbass. Emotional geführte Diskussionen reihen sich an national-militaristisch geprägte Schönheitswettbewerbe und zerbombte Häuser im Osten des Landes. Mit viel Empathie und Reflektion porträtiert der Regisseur ein von Krieg zerfressenes Land in dem allerorten große Ratlosigkeit herrscht.

Deutschlandpremiere:  Freitag 22.04. 18.00 Uhr
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41. 60596 Frankfurt,  

Freitag 22.04., 20.00 Uhr
Festivalzentrum, Friedrichstraße 22, 65185 Wiesbaden,
Eintritt: 7 EUR / 6 EUR

Wir wollen Sie ebenfalls auf die Filme in der von uns mit unterstützten Festivalsektion „Beyond Belonging“ aufmerksam machen:
goEast 2016 – Beyond Belonging  

 

Radiosendung am 16.04.2016: Kolumbien

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

Wir wollen aus Anlass des 40. Geburtstags unserer Amnesty-Gruppe über unsere Arbeit sprechen, diesmal über unser Gruppenthema Kolumbien.

In Kolumbien, dem Staat, der „Freiheit und Ordnung“ zum Wahlspruch für sein Wappen erkoren hat, herrscht seit mehr als 50 Jahren ein Bürgerkrieg zwischen linksgerichteter Guerilla, rechtsgerichteten Paramilitärs und der Armee. Opfer dieses Konflikts ist die Zivilbevölkerung: Kleinbauern, die in dem umkämpften Gebiet leben, Indigene und Afro-Kolumbianer. Nun scheint sich endlich ein Wandel zu Frieden zwischen den Parteien zu vollziehen, wie sich gerade in den letzten Tagen gezeigt hat.

In unserer Radiosendung werden wir über unser Engagement für Kolumbien berichten.

Am 16. April um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.